Die systemtheoretische Funktion dieses Mediums wäre es, Kommunikationen entgegen üblicher Erwartungen wahrscheinlich zu machen und damit (an sich unwahrscheinliche) Varianten des Konventionellen, Gebräuchlichen, Üblichen zu ermöglichen. Dies vergleichbar etwa mit dem Kommunikationsmedium „Geld“, das funktional den (an sich unwahrscheinlichen) Übergang von Eigentum wahrscheinlich macht, oder etwa mit dem der „Macht“, das die (an sich unwahrscheinliche) Handlung entgegen eigenen Wünschen und Interessen wahrscheinlich macht.
In systemtheoretischer Perspektive kann Humor als Kommunikationsmedium verstanden werden. Das Konzept kommunikativer Medien wurde durch den Soziologen Niklas Luhmann ausgearbeitet. Es ist ein theoretisches Konstrukt, das Luhmann hinsichtlich des grundsätzlichen Problems von Kommunikation entwickelte, dass alle kommunikativen Zumutungen Ablehnung erfahren können. Auf Grund der (bei ihm) universellen Ja/Nein-Codierung der Sprache kann jede kommunikative Zumutung, etwa Eigentum abzugeben oder Befehlen zu gehorchen, abgelehnt, negiert werden. Grundsätzliches Problem wird damit, Kommunikation überhaupt nur eine Richtung zu geben, kommunikatives Handeln, trotz latent immer möglicher Zurückweisung, erwartbar zu machen.
Die durch Luhmanns soziologische Systemtheorie ausgearbeiteten symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien, wie etwa Geld, Macht, Wahrheit, Liebe, ermöglichen es, unwahrscheinliche Kommunikation – eben auf Grund der fortwährend möglichen Ablehnung jeglicher kommunikativen Zumutung – wahrscheinlich zu machen. So ermöglicht Geld innerhalb des Funktionssystems Wirtschaft durch die Operation von Zahlungen beispielsweise den ansonsten höchst unwahrscheinlichen Wechsel von Eigentum und stellt sich damit dem Problem der Verteilung von Waren. Macht, dem Funktionssystems Politik zugeordnet, erzwingt höchst unwahrscheinliche Handlungen, wie beispielsweise mit Bezug auf militärische Organisation zu plausibilisieren ist. Das Kommunikationsmedium Wahrheit innerhalb des Funktionssystems Wissenschaft stellt sich dem Problem der Zumutung neuen Wissens.
Kommunikationsmedien gemein ist, dass sie mit spezifischen gesellschaftlichen Problemen korrespondieren (wie erwähnt: etwa die Durchsetzung neuen Wissens), deren sie sich funktional annehmen. Kommunikationsmedien sind über äquivalente Strukturen vergleichbar. So etwa „Präferenzcodes“, nach denen sich der Informationsfluss der Medien bzw. Funktionssysteme ordnet, etwa wahr/unwahr in Bezug auf Wissenschaft, machtstärkend/machtschwächend in Bezug auf Politik). Oder zum Beispiel „symbiotische Symbole“, die das Verhältnis der Medien als Formen von Kommunikation zur Körperlichkeit organisieren; diese wären etwa (körperliche) Bedürfnisse in Bezug auf Geld/Wirtschaft, Wahrnehmung in Bezug auf Wahrheit/Wissenschaft, (physische) Gewalt in Bezug auf Macht/Politik, oder Sexualität in Bezug auf Liebe als Kommunikationsmedium. Ein weiteres Strukturmerkmal ist etwa die „inflationäre“ bzw. „deflationäre“ Anwendung der Kommunikationsmedien.
Das systemtheoretische Konzept der (symbolisch generalisierten) Kommunikationsmedien lässt sich nach Jörg Räwel auch auf den Humor anwenden.
Zentrales Problem ist in systemtheoretischer Perspektive zunächst die Frage, welches gesellschaftliche Problem sich Humor zuordnen lasse; gefragt ist damit nach der gesellschaftlichen Funktion des Humors. Humor kann als eine Form der Kommunikation entgegen Erwartungen oder Konventionen als latent oder manifest gegebenen kommunikativen Strukturen verstanden werden. In einem einfachen Fall wäre demnach das Humorvolle in einer einfachen Negation zu sehen (etwa am Mittagstisch, sich auf konventionelle Erwartungen im Sinne von Höflichkeitsfloskeln beziehend: „Schatz, würdest Du mir bitte den Salzstreuer reichen?“ – „Nein, Liebling“). In diesem Sinne wird in humoristischer Kommunikation in kommunikativen Erwartungen schon Unterschiedenes (als Konvention oder Typisierung) nochmals unterschieden, und sei es lediglich im Sinne einer einfachen Negation. Räwel fasst deshalb Humor, verstanden als Kommunikationsmedium, auch als Reflexionsmedium auf, welches Beobachtungen von (schon) Beobachtetem (im Sinne gegebener Erwartungen) erlaubt. Humoristische (spaßhafte) Kommunikation bezieht sich dann nicht auf gewissermaßen vorgegebene lächerliche Objekte, die subjektiv wahrgenommen und erkannt werden können, vielmehr wird Humor in und durch ein Kommunikationsmedium erst konstruiert bzw. konstituiert.
Spezifisch heißt dies, die sonst unwahrscheinliche Form von Kommunikation, entgegen konventionellen Erwartungen zu kommunizieren, wird durch den Humor wahrscheinlich gemacht. So werden beispielsweise auch „Streiche“ selbst krasser Art, etwa als Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Täuschungen vor „versteckter Kamera“ (schon technisch demnach in der Disposition einer „Beobachtungsbeobachtung“) hingenommen. Erwartungsenttäuschungen bleiben also folgenlos – gerade darin sei der Erfolg humoristischer Kommunikation zu sehen – und zeitigen normalerweise keine ernsthaften Konsequenzen. Bei ernsthaften, gar strafrechtliche Konsequenzen , welches generell Erwartungsenttäuschungen (im Sinne von Normübertretungen) sanktioniert, ‚hört der Humor auf‘. Wenn Humor mit ernsthaften Konsequenzen verbunden ist (etwa Schadenersatzforderungen oder Unterlassungsklagen mit der etwa die Satirezeitschrift Titanic überdurchschnittlich oft belegt wird), zeigt dies nur, dass das Medium unwahrscheinliche Formen von Kommunikation wahrscheinlich, aber nicht sicher macht.
Funktional ermöglicht Humor die Katalyse von Variationen oder Mutationen als reflexive Kommunikation entgegen Erwartungen als bereits vorhandenen kommunikativen Strukturen im Sinne von etwa Konventionen oder Stereotypen. Humor zeigt damit auf sozialer Ebene alternative Möglichkeiten, Innovationen, Abweichungen vom Üblichen auf. Das Kontingenz erzeugende Potential des Humor kommt einer sich schnell wandelnden modernen funktional differenzierten Gesellschaft zu Gute, die potentiell Variationen (oder Mutationen) traditioneller Strukturen im Zuge einer forcierten gesellschaftlichen Evolution nutzen kann. Auf abstrakte Weise lässt sich der Humor demnach als ein Medium verstehen, in dem gesellschaftliche Evolution – als gesellschaftlicher Wandel unter der Bedingung von Variation, Selektionen und (Re-)Stabilisierung – selbst funktionalisiert ist. Der Humor ist in dieser gesellschaftsbezogenen Perspektive gewissermaßen als ein Spielfeld gesellschaftlicher Evolution zu verstehen; ein selbst evolutionär erzeugtes Refugium, in dem sich Evolution als Evolution selber auf zunächst folgenlose Weise ausprobieren kann.
Der informative Fluss wird in Kommunikationsmedien durch die Orientierung an einem Präferenzcode gesteuert. Nach Räwel ist der Präferenzcode des Kommunikationsmediums Humor „reflektiert/unreflektiert“ (ebd., S. 52 ff.); ein Code, der durch den Präferenzcode „lustig/ernst“ zweitcodiert ist. Die Zweitcodierung ermöglicht Humor Komplexitätsgewinne; so ist dem Humor möglich, etwa als „Galgenhumor“, selbst ernste Themen dem präferierten Codewerte „lustig“ zuzuordnen. Über Programme ordnen Kommunikationsmedien Kommunikation dem präferierten Codewerte zu. Im Fall des Humors mögen dies etwa massenmedial verbreitete Comedies, Karnevalssitzungen, Satirezeitschriften, Bühnenshows im Sinne von Lustspielen oder Kabarett sein. Eine programmartige Struktur im Sinne einer technischen Lösung ist etwa die bekannte Einspielung von Lachjingles zu Pointen in (vor allem) US-amerikanischen Comedy-Serien.
Der Bezug zwischen Kommunikationsmedien und Körperlichkeit wird durch so genannte symbiotische Symbole geregelt (ebd., S. 60 ff.). Die Soziologische Systemtheorie hat diese Beziehung explizit zu konzeptualisieren, da Körperlichkeit, ebenso wie die Psyche (im Sinne gedanklicher Operationen) als Umwelt sozialer Systeme, basierend auf kommunikativen Operationen, verstanden wird. In Bezug auf den Humor rückt das Lachen als symbiotisches Symbol in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit. Klar wird damit, dass Humor zwar mit Lachen korreliert; genauso wie (körperliche) Bedürfnisse mit dem symbolisch generalisierten Kommunikationsmedium Geld, (sinnliche) Wahrnehmung mit Wahrheit, (physische) Gewalt mit Macht oder Sexualität mit Liebe als Kommunikationsmedium korrelieren. Es wäre jedoch in dieser theoretischen Perspektive absurd, Lachen auch nur als Indikator humoristischer Kommunikation (etwa in empirischen Untersuchungen) zu verstehen. Würde, funktional äquivalent, etwa Sexualität als Indikator für Liebe verstanden, so wäre mit Leichtigkeit empirisch zu validieren, dass Bordelle als Refugien der Liebe verstanden werden müssen. Auch (physische) Gewalt etwa kann kaum als Indikator für ein hohes Potential an Macht gesehen werden, vielmehr ist die Anwendung von Gewalt im Gegenteil oftmals Kennzeichen von Machtlosigkeit; Gewalt, belassen in Latenz, wirkt bedrohlicher. Das Verhältnis zwischen Kommunikationsmedien und symbiotischen Symbolen ist also komplex und deshalb keineswegs im Sinne einfacher Kausalschemata, die eine (gegenseitige) Indikation nahe legen könnten, zu verstehen. Humor dadurch zu charakterisieren, dass er der Erzeugung von Lachen diente, ist demnach zumindest fragwürdig.
Ein interessantes Strukturmerkmal ist, dass Kommunikationsmedien inflationär bzw. deflationär angewendet werden können. Insbesondere vom Kommunikationsmedium des Geldes ist bekannt, dass das Vertrauen in ein Kommunikationsmedium auf wertmindernde Weise überzogen werden kann; ebenso können Chancen, die eine Kommunikationsmedium bietet, Kommunikation zu ermöglichen, ungenutzt bleiben und damit deflationären Tendenzen Auftrieb geben (Humor wird knapp).
Durch massenmediale Überflutung humoristischer Kommunikation in entsprechenden Formaten im Fernsehen, Zeitungen, Büchern und durch Bühnenshows ist gemeinhin davon auszugehen, dass Humor von inflationären Tendenzen bedroht ist; dies desto mehr, je stärke Kommunikationsmedien darauf angelegt sind, in der Möglichkeit auch unwahrscheinliche Kommunikation wahrscheinlich zu machen. Deflationäre Tendenzen sind dann zu beobachten, wenn dem Humor Chancen verwehrt werden; dies mag etwa in politische repressiven Systemen der Fall sein, in denen Redefreiheiten eingeschränkt sind, wodurch ein Nährboden für die Entstehung Politischer Witze entsteht, denen dann oft auf wohl wertüberschätzende Weise gar ein subversives Potential zugeschrieben wird.
Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Satire, Parodie, Witz, Nonsens, Slapstick und visuelle (etwa Karikaturen) bzw. auditive Formen des Humors werden von Räwel (ebd., S. 92 ff.) als eine Auswahl von Sachformen des Humors benannt. Gemein ist diesen Formen, dass sie dem Kommunikationsmedium Humor insofern zugeordnet werden können, weil es sich um Formen handelt, die kommunikativ am Präferenzcodewert „lustig“ (bzw. „reflektiert“) orientiert sind. Herausforderung an Theorie ist dann, auszuarbeiten, wie sich die unterschiedlichen Formen unterscheiden.
Ironie und Sarkasmus etwa werden als Reflexivformen der Kommunikation verstanden (ebd., S. 94 ff.), die sich dadurch unterscheiden, dass einerseits Ironie Kommunikation in selbstreferentieller Weise (also in Orientierung an der „Mitteilung“) unterscheidet. Etwa: „Schönes Wetter heute!“ – wenngleich durch den Kontext klar ist (also schon unterschieden ist), dass ein „Sauwetter“ herrscht. Ironie kann dann, im gewissermaßen unangreifbaren „Anspielen„auf eine Sachlage, als Mitteilungsverstärker dienen. Sarkasmus hingegen unterscheidet in fremdreferentieller Weise (also in Orientierung an „Information“) schon Unterschiedenes. Etwa: „Großartiger Präsident Mr. Bush, oder?“ – wenngleich, je nach milieuspezifischem Kontext, Einigkeit darüber herrschen mag, dass dies nicht der Sachlage entspricht. Hier ist im Andeuten einer Sachlage auf effektive Weise möglich, mit humoristischen Mitteln Kritik zu üben; dadurch, dass die Kritik lediglich auf indirekte Weise erfolgt, ist es nämlich für etwaige Gegenkritik schwierig, überhaupt nur Anschluss zu finden.
Ob von Ironie oder Sarkasmus die Rede ist, hängt von individuellen Beobachtungsschemata ab. So lässt sich die Aussage: „Schönes Wetter, oder!“, heutzutage nämlich durchaus auch als Sarkasmus verstehen. Dann zielt die Bemerkung auf die Wetterlage in ihrem informativen Gehalt und dient etwa der Kritik für einen von Personen verursachten Klimawandel. Im Sarkasmus zeigt sich demnach auch die Nähe von humoristischer und moralischer (Achtung bzw. Missachtung zuweisender) Kommunikation, die etwa auch in Bezug auf Satire einleuchtet.
Konventioneller Weise wird – gerade Merkmal von Konventionen – erwartungskonform kommuniziert bzw. gehandelt. Es ist also eine Ausnahme, die im Falle des Humors mit positiven Attributen, wie „kreativ“, „innovativ“, „originell“ etc., belegt wird, wenn überraschender Weise entgegen Konventionen kommuniziert wird. Originelle humoristische Kommunikation muss demnach eine Ausnahme bleiben; man kann mit Humor, wenngleich heutzutage als Form der Kommunikation erwünscht und populär, eigentlich nicht rechnen. Die Form des Witzes (vgl. ebd., S. 112 ff) nimmt sich dieses Problems an. Witze machen humoristische Kommunikation – und damit originelle, innovative, überrasche Kommunikation gleichwohl plan- und berechenbar. Gerade dadurch unterscheidet sich die Form des Witzes von anderen Sachformen des Humors. Das reflexive Moment von Pointen ist in Witzen immer substantiell an einen schon vorhanden (zu variierenden) Kontext gebunden, und damit weitgehend dem Kontext spezifischer Situationen entbunden, wodurch Originalität und Überraschung gewissermaßen planbar werden.
Für die Frage, wie sich die spezifische Form des Humors entwickelte (ebd., S. 196 ff.), muss beobachtet werden, wie unterschiedliche gesellschaftliche Formen gemeinhin auf Erwartungsenttäuschungen (und damit auch: auf das Aufkommen von Neuem) reagieren bzw. reagiert haben. Dass Innovation, Kommunikation entgegen Erwartungen einen positiven Stellenwert hat, wie dies heutzutage der Fall ist (was sich mit Leichtigkeit an Moden oder moderner Kunst verdeutlichen lässt), ist keineswegs selbstverständlich. Auch heutzutage dient das Recht bzw. die Moral dazu, Erwartungsenttäuschungen negativ zu sanktionieren. Allerdings in unserer modernen funktional differenzierten Gesellschaft beschränkt auf das Recht als Funktionssystem bzw. Moral als Kommunikationsmedium. Werden diese Beschränkungen verletzt, wird dementsprechend schnell appelliert, die „Freiheit der Kunst“ zu respektieren; auch lassen sich Kunst und Humor heutzutage kaum noch von moralischen Grundsätzen korrumpieren.
Systemtheoretisch gesehen, wird mit dieser Begriffsbestimmung der „Humor“ an den Wandel der Gesellschaft von stratifikatorischer Differenzierung (als einer Gesellschaft, die hierarchisch, etwa in Ständen organisiert ist) zur modernen funktionalen Differenzierung geknüpft, also an europäische Gesellschaftsformen, der in den letzten 200 bis 300 Jahren stattfanden. In der abstrakten Anonymität von Schriftlichkeit wurde es mithin relativ leicht möglich, Alternativen, Abweichungen vom Üblichen in Vorschlag und Verbreitung zu bringen. Moderne Formen des Humors, wie der Nonsens, wurden im Zuge dieser Entwicklung erst zu Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt.
Bezogen auf ältere gesellschaftliche Formierungen – also stratifikatorisch oder segmentär differenzierten (etwa in Stämmen organisierten) – wird von einer vorrangig negativen Reaktion auf Neues im Sinne von Erwartungsenttäuschungen ausgegangen; und damit weitgehender Abwesenheit des Humors. Kommunikation bzw. Verhalten entgegen Erwartungen wurde streng sanktioniert, zumindest lächerlich gemacht. Plausibilisiert wird diese These einerseits dadurch, dass segmentär und stratifikatorisch differenzierte Gesellschaftsformen abertausende Jahre währenden, weitgehend stabilen Bestand hatten (so etwa das Pharaonenreich Altägyptens); andererseits dadurch, dass die ältesten Formen des Humors – etwa die Satire – moralisch dominiert sind.
Erst die sich durch schnellen Wandel auszeichnende Moderne machte es notwendig, eine positive Einstellung zu Neuheit, Abweichungen, Innovationen, Variationen zu entwickeln. Varianten des Üblichen wird heute grundsätzlich das Potential eingeräumt, im und für den schnellen gesellschaftlichen Wandel nützlich zu sein. In ohnehin auf Stabilität der hierarchischen Schranken ausgelegten stratifikatorisch differenzierten Gesellschaften wurde Humor allenfalls – wie dass Hofnarrentum zeigt (ebd., S. 206 ff.) – auf paradoxe Weise benutzt, um in einer für den Herrscher informativen Auflösung hierarchischer Ebenen die Rangordnung gleichwohl auf effektive Weise zu stabilisieren.
- Jörg Räwel, Humor als Kommunikationsmedium, Konstanz 2005
- Irka Schneider, Humor in der Werbung. Praxis, Chancen und Risiken, Saarbrücken 2005
- Anton C. Zijderfeld, Humor und Gesellschaft, Graz 1976
- J. Bremmer/H. Roodenburg, Kulturgeschichte des Humors. Von der Antike bis heute, Darmstadt 1999
- Umberto Eco, The frames of comic ‚freedom‘, in: Thomas A. Sebeok (Hg.), Carnival!, Berlin 1984, S. 1-9
- Sigmund Freud, Der Humor, [1927], in: Sigmund Freud, Studienausgabe, Frankfurt am Main 1969-75, Bd. 4, S. 275-282
- Dieter Hörhammer, Die Formation des literarischen Humors. Ein psychoanalytischer Beitrag zur bürgerlichen Subjektivität, München 1984
- John Morreall: The Philosophy of Laugher and Humor, Albany 1987
- Joachim Ritter, Über das Lachen, in: Ders., Subjektivität, Frankfurt am Main 1974, S. 62-92
- Wolfgang Schmidt-Hidding (Hg.), Humor und Witz, München 1963
- Werner Thiede, Das verheißene Lachen. Humor in theologischer Perspektive, Göttingen 1986
- Michael Titze (mit Christof T. Eschenröder), Therapeutischer Humor. Grundlagen und Anwendungen, [1998], 4. Aufl., Fischer, Frankfurt am Main 2003