Der Lebenszufriedenheit stehen die Lebensbedingungen gegenüber. Je nachdem, wie die Lebensbedingungen tatsächlich sind und welche Lebenszufriedenheit daraus erwächst, werden in den Sozialwissenschaften verschiedene Fachbegriffe verwendet:
- Das Zusammentreffen von guten Lebensbedingungen und positivem Wohlbefinden ist die erstrebenswerteste Kombination und wird als "Well-Being" bezeichnet.
- "Adaptation" bezeichnet die Verbindung von schlechten Lebensbedingungen bei gleichzeitigem Vorliegen von Zufriedenheit (auch "Zufriedenheitsparadox" genannt). Unter dem Begriff „Paradoxes der Lebenszufriedenheit im hohen Alter“ hat dieses Erscheinungsbild Eingang in die Gerontologie gefunden.
- Bei der "Deprivation" gehen schlechte Lebensbedingungen mit negativem Wohlbefinden einher.
- "Dissonanz" bezeichnet den Sachverhalt, bei welchem gute Lebensbedingungen vorliegen, indessen Unzufriedenheit geäußert wird (auch "Unzufriedenheitsdilemma" genannt).
In der Psychologie und in den Sozialwissenschaften wurden verschiedene standardisierte Fragebogen entwickelt, um Unterschiede in Lebenszufriedenheit bzw. Lebensqualität zu erfassen und mit Ergebnissen bevölkerungsrepräsentativer Umfragen zu vergleichen, z.B. Fragebogen zur Lebenszufriedenheit.
- ↑ Fragebogen zur Lebenszufriedenheit in der Verfahrensdatenbank beim iqpr – Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation GmbH
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